Aus anderen Welten – Was die Eizeitkunst über das Leben erzählt
Das Leben der Menschen im eiszeitlichen Europa war durch die Gesetzmäßigkeiten der Natur bestimmt. Malereien in Höhlen und kleine Skulpturen aus Mammut-Elfenbein, Geweih oder Stein waren bildhaftes Medium ihrer Vorstellungen über die Zusammenhänge des Lebens, über den Kreislauf von Leben und Tod.
In diesen Kunstwerken, über 40.000 bis 12.000 Jahre alt, spiegelt sich ihre intensive Beziehung zur Natur und Tierwelt sowie ihr Dialog mit der jenseitigen Welt der Ahnen und Tiergeister.
Die Interpretationen der altsteinzeitlichen Darstellungen sind vielfältig. Viele Forschende deuten diese Bilderwelt als Ausdruck einer beseelten Naturauffassung, wie sie auch in traditionellen Wildbeutergesellschaften belegt ist, mit Schamanen und Schamaninnen als Vermittlern zwischen Mensch und „anderer“ Wirklichkeit.
Erleben Sie steinzeitliche Höhlenmalereien und Kleinkunst aus ganz Europa. Die Werke der Künstlerin Ruth Hecker zeigen realistische Repliken der 40.000 Jahre alten Originale.
Vom 24.04. bis 23.08.2026 erwarten Sie Mischwesen, Frauenfiguren und wilde Tiere im Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens.
Es gelten die Eintrittspreise des Museums.
Quelle:
Weimar GmbH
Organisation:
Weimar GmbH
Zuletzt geändert am 29.04.2026
ID: e_101265459