Der Funke Leben

Theater & Kleinkunst
Szenische Lesung nach dem Roman von Erich Maria Remarque

Im Frühjahr 1945 ist der Zusammenbruch der NS-Diktatur bereits abzusehen, doch noch herrscht die alltägliche Grausamkeit im fiktiven NS-Konzentrationslager Mellern. Im Mittelpunkt steht der Häftling 509 (eigentlich Friedrich Koller), der trotz Entmenschlichung, Hunger und Misshandlungen seinen Lebenswillen bewahrt. Die näher rückenden Truppen der Alliierten wecken bei ihm lang unterdrückte Gedanken an ein Ende der Gefangenschaft. Der weltberühmte Autor von »Im Westen nichts Neues« schildert in seinem 1952 erschienenen Roman, wie widerstandsfähig sich Empathie und Hoffnung im Angesicht größter Grausamkeit erweisen. Im deutschsprachigen Raum hatte Remarque jedoch zunächst Schwierigkeiten, einen Verlag zu finden, da Verlagsboykotte aufgrund der zum Teil brutalen Schilderungen befürchtet wurden. Eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust hatte während des Wiederaufbaus und des beginnenden Kalten Krieges noch nicht eingesetzt.

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Preisinformationen

Ermäßigt 0 €
Schülerinnen und Schüler (16 - 20 Jahre) 0 €

Quelle:

Weimar GmbH

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Organisation:

Weimar GmbH

Zuletzt geändert am 05.04.2026

ID: e_100993751