Heinzemann Tour

Tipp
Wanderweg Premium-Wanderweg
Tourendaten
13,5 km
13 m
274 m
277 m
378 m
246 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Zielpunkt

Gemünden, Wanderportal am Dorfzentrum

Eine abwechslungsreiche Wanderung durch naturbelassene Wälder, Felder und Wiesen  zum „Heinzemann“.

Schmale Pfade und naturbelassene Wege versprechen einen naturnahen Wandergenuss – gutes Schuhwerk vorausgesetzt! Einige wenige Anstiege um insgesamt xxx m sind mit geringer bis mittlerer Kondition gut zu bewältigen. Um das Wild in den Naturschutzgebieten und Wäldern nicht zu stören, wird gebeten, die Tour nur tagsüber zu gehen.


Wegbeschreibung: Gestartet wird am Wanderportal im Dorfzentrum von Ehringshausen. Zunächst geht es ein Stück durch den Ort, vorbei an den Streuobstwiesen des Hainesgarten und dann hinauf zum „Haines“, dem Ehringshäuser Hausberg. Hier bietet sich ein schöner Blick auf Ehringshausen und das Feldatal bis hin zur Rabenau.
Begleitet vom Rauschen der Wälder und dem Rascheln der Blätter geht es auf verschlungenen Waldpfaden zum idyllisch gelegenen Mehlbacher Teich. Vom bemoosten Uferpfad aus bieten sich schöne Eindrücke dieses fast magisch wirkenden Ortes.

Eine Bank - angebracht an einen Steg -  läd dazu ein, die natürliche Stille in dieser Waldidylle zu genießen. Am nahegelegenen Rastplatz an der Mehlbacher Hütte lässt sich auch mit einer kleinen Gruppe eine Brotzeit genießen.
Von hier führt der Weg sanft ansteigend über die Beerplatte hinweg in das NSG Feldatal, eines der größten Naturschutzgebiete Hessens und wieder talwärts zum „Holen Grund“, einem der reizvollsten Täler des nordwestlichen Vogelsberges.

Zwischen mächtigen Baumriesen und einem murmelnden Gebirgsbach findet sich hier der „Backofenhausteich“. Er hat seinen Namen von einem Gewölbekeller der direkt in den Berg hinein gebaut wurde, und tatsächlich die Form eines Backofens hat. Die oberhalb des Teiches noch erkennbaren Terrassen im Wald sind letzte Zeugen der aufgelassenen Siedlung Hole, um die sich zahlreiche Mythen und Sagen ranken.

Nach der Überquerung der Felda, die sich in ihrem naturbelassenem Flussbett noch richtig ausdehnen darf, bietet der nachfolgende, von bemoosten Felsbrocken durchsetzte Waldpfad, immer wieder schöne Ausblicke auf die im Wiesengrund mäandernde Felda - und mit etwas Glück lässt sich auch der hier heimische Schwarzstorch, der Rotmilan oder eine Herde Mufflons beobachten. Der Pfad führt geradewegs zu den Elsgrabenteichen, an denen der Sage nach die weiße Else in einer Höhle wohnt und den ihr Begegnenden Glück bringt. Auf einem Forstweg geht es durch einen urwüchsigen Buchenmischwald hinauf zur Weggabelung „Spinne“, an der eine Forsthütte zur naturgemäßen Rast einläd. Kurz darauf öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei auf eine tolle Fernsicht auf den Gemündener Ortsteil Hainbach, den hohen Vogelsberg, den Taunus und das Gießener Land. Auf sonnigen Wiesenwegen geht es weiter bis zum Schüsselrain, immer wieder begleitet von einer schönen Aussicht über die typische kleinräumige Vogelsberger Wiesen- und Heckenlandschaft.
Über die Schüsselwiese hinab führt der Weg in einen lichten Wiesengrund. Auf weichen Feld und Wiesenwegen, vorbei an alten Hutebäumen gelangt man zum Heinzemannskopf. Inmitten einer Urwaldfläche, zwischen einer ausgedehnten Blockhalde erhebt sich die Felsformation des sagenumwitterten „Heinzemanns“, Überrest eines alten Lavastroms und Kultstätte in vorchristlicher Zeit. Von hier ist es nicht mehr weit ins Tal der Felda und dem Ausgangspunkt der Rundwanderung.

Zu finden ist ist der NaturaTrail "Heinzemann" auch bei Actionbound https://de.actionbound.com/




Quelle:

destination.one

Organisation:

Region Vogelsberg Touristik GmbH | Am Vulkaneum 1 | 63679 Schotten

Zuletzt geändert am 28.09.2020

ID: t_100254699