Ausstellung Kunsthalle Lingen; Daniel Laufer "Zeitfragmente"
Eine Durchbrechung von linearen Zeitstrukturen, mit diesen Worten kann die künstlerische Arbeit des niedersächsischen Künstlers Daniel Laufer umschrieben werden. Durch fünf raumgreifende Filminstallationen wird vom 11. April bis zum 7. Juni 2026 in der Kunsthalle Lingen ein Erzählraum offenstehen, im dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überlagern. Die ausgewählten Filme, von denen einige bereits vor zehn Jahren entstanden sind, werden im Rahmen einer eigens für die Ausstellung entwickelten Innenarchitektur präsentiert. Durch inszenierte Requisiten werden die Filme nicht nur visuell erfahrbar, sondern auch die Szenerie körperlich erlebbar, in der sie spielen.
Der Titel der Ausstellung „Zeitfragmente“ verweist auf das Prinzip, das allen gezeigten Arbeiten zugrunde liegt: Es sind bildhauerische Fragmente aus der Zeit, geformt durch Schnitte, Verschiebungen und Pausen. In ihnen entsteht eine Stimmung, in der Raum und Zeit nicht mehr nahtlos ineinandergreifen. Requisiten vermitteln, dass das Phänomen „Zeit“ nicht einfach erzählt wird, sondern geschichtet, modelliert und in Bewegung gehalten. Stets eröffnet sich ein Raum für Reflexion von Wahrnehmung, Erinnerung und der Konstruktion von Wirklichkeit und lädt das Publikum ein, eigene Assoziationen zu entwickeln.
Präsentiert werden die Filminstallationen ” Mac Muffin Of a Daydream” (2025), “The Geometry of Hope” (2022), “Timeline” (2019), “Colour Memory” (2016) und “Train Of Thought” (2015). In jeweils unterschiedlichen räumlichen Situationen vermittelt, machen sie die vielfältigen Facetten von Daniel Laufers künstlerischer Praxis erfahrbar.
Daniel Laufer studierte von 1998 bis 2005 an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig. Seine künstlerischen Arbeiten zeigte er in Einzelausstellungen u.a. im Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg-Harburg, in der Galerie KM in Berlin, im Artists Space in New York und in der Galerie Dependance in Brüssel. Darüber hinaus war er an Gruppenausstellungen beteiligt, unter anderem in den Jüdischen Museen in Berlin und Frankfurt am Main, im Kunstverein Hannover, im Kunstmuseum Bonn, im KW Institute for Contemporary Art in Berlin und in der Transmission Gallery in Glasgow.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, dem 10. April 2026 um 19 Uhr statt.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Raum für zeitgenössische Kunst RIB in Rotterdam. Dort wird sie vom 18. April bis 14. Juni 2026 präsentiert. Eröffnung ist am Samstag, 18. April 2026 um 19 Uhr.
Die Ausstellung wird großzügig unterstützt durch die Stiftung Niedersachsen, die Essmann Stiftung, die OLB Stiftung, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Landkreis Emsland, die Stadt Lingen (Ems) und die Kulturstiftung Heinrich Kampmann.
Eignung
Fremdsprachen
Eintritt € 3,–
Ermäßigter Eintritt € 1,50
Studierende, Rentner*innen, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Alleinerziehende sowie Gruppen ab 10 Personen
Freier Eintritt:
Jeden Freitag ist der Eintritt frei!
Mitglieder des Kunstvereins Lingen
Mitglieder in einem der Kunstvereine, die Mitglied in der ADKV (Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine) sind
Inhaber*innen von ICOM Karten
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Arbeitsuchende und Empfänger von Grundsicherung, Menschen mit Handicap und eingetragene Begleitpersonen
Inhaber*innen der Kulturpass.app
Studierende der Hochschule Osnabrück, Standort Lingen
Die Kunsthalle Lingen befindet sich in der Halle IV des ehemaligen Eigenbahnausbesserungswerkes an der Kaiserstreaße 10 a, 49809 Lingen.
Vom Bahnhof durch den Fußgängertunntel in 2 Minuten.
Parkplätze: 50
Behinderten-Parkplätze: 2
Quelle:
Lingen Wirtschaft & Tourismus GmbH
Zuletzt geändert am 18.03.2026
ID: e_101234348