Entlang des Kulturwegs, der einmal rund um Waldaschaff führt,
spielen Wege und Straßen auf ganz unterschiedliche Weise eine
wichtige Rolle.
Die unmittelbare Lage an der Autobahn bringt Vor- und Nachteile
für die Gemeinde. Deutlich sicht- und hörbar ist die A3 an der
Station Burg in der Wahlmich, für deren Standort historische Verkehrswege
entscheidend waren. Was die archäologische Untersuchung
der Burg zutage gefördert hat, lässt sich auf dem Gelände
des Burgstalls entdecken.
Mit der Ansiedelung von Industrie seit der ersten Hälfte des 20. Jh.
hat sich Waldaschaff von einem Bauerndorf zum Industriestandort
gewandelt. Auch hierfür war die verkehrsgünstige Lage ein entscheidender
Faktor. In den Schwerspatgruben fanden viele Waldaschaffer
bis in die Anfänge des 20. Jh. ihr Auskommen, litten aber
auch unter harten und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen.
Die Stationen am Triftdamm und der historischen Uferbefestigung
erzählen davon, wie man im Spessart die Kraft des Wassers für sich
zu nutzen wusste.
Abschließend gibt der Grenzsteingarten einen Einblick, welche Territorialherren
in und um Waldaschaff eine Rolle gespielt haben.Stationen:1 Start Am Knückel
2 Spessartautobahn
3 Burg Wahlmich
4 Wege zur Moderne
5 Schwerspatabbau
6 Triftdamm
7 Bachverbauung
8 GrenzsteingartenEinstieg: Freizeitgelände »Am Knückel« - Verlängerung Brückenstrasse, 63857 Waldaschaff