1471. Abendmotette - ORGEL ZU 4 HÄNDEN UND 4 FÜßEN

Religion & Glauben

ORGEL ZU 4 HÄNDEN UND 4 FÜßEN

Torsten Laux (Kaiserslautern) 
Andreas Marquardt
(Saalfeld)

1471. Abendmotette

ORGEL ZU 4 HÄNDEN UND 4 FÜßEN

Torsten Laux und Andreas Marquardt

spielen an der großen Sauer-Orgel Kompositionen von Merkel, Schubert, Pawel u. a.

Torsten Laux (Organist, Komponist und Hochschullehrer, geboren 1965 in Worms am Rhein, 1985 Abitur am altsprachlichen Rudi-Stephan-Gymnasium) erhielt ersten Orgelunterricht bei Kantor Otfried Miller in Bensheim/Bergstraße.
Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur A-Prüfung 1989 (Orgelliteraturspiel bei Prof. Hans-Joachim Bartsch, Improvisation bei Prof. Reinhardt Menger und KMD Gerd Wachowski, Tonsatz und Komposition bei Heinz-Werner Zimmermann) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Prof. Edgar Krapp) bis zum Konzertexamen 1992.
Es folgten weitere Studien bei Prof. Daniel Roth (Paris) und Prof. Bernhard Haas (Stuttgart) an der Musikhochschule des Saarlandes in Saarbrücken bis zur Solistenprüfung 1996.
Torsten Laux ist Preisträger renommierter internationaler Orgelwettbewerbe (Johann-Pachelbel-Preis der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, Georg-Böhm-Orgelwettbewerb in Lüneburg, Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg/Sachsen, Internationaler Wettbewerb "Orgelland Thüringen", August-Gottfried-Ritter-Wettbewerb der Landeshauptstadt Magdeburg, Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden, Internationaler Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark, Jan-Pieterszoon-Sweelinck-Wettbewerb in Danzig/Gdansk u.a.). In Biarritz (Frankreich) gewann er alle drei Preise im Fach Improvisation ("Prix André Marchal", Sonderpreis und Publikumspreis).
Außerdem hat er einige Kompositionspreise gewonnen (Göttinger Stadtkantorei, 23. Siegburger Kompositionswettbewerb 2011 und andere).
2012 wurde er von der Fachzeitschrift ‚organ‘ (im Schott Verlag, Chefredakteur: Wolfram Adolph, gestorben im März 2019) als ‚Organist des Jahres‘ ausgezeichnet.
Torsten Laux war Kantor und Organist in Frankfurt am Main (an der Stadtkirche Alt-Höchst, Orgel von Jürgen Ahrend) und danach an der Saalkirche (der karolingischen Kaiserpfalz, Dreymann-Orgel von 1846) und im Dekanat Ingelheim am Rhein (mit einigen wertvollen historischen Orgeln).
Von 1995 bis 1999 war Torsten Laux Kantor und Organist der Ev. Dankeskirche Bad Nauheim.
Seit 1993 ist er außerdem Dozent für Orgelimprovisation und Orgelliteraturspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Bayreuth.
Zum Sommersemester 1999 wurde er als Professor für Orgel (Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf berufen.
Torsten Laux hat zahlreiche Aufnahmen für Compact Discs (César Franck: Orgelwerke, Franz Liszt: Die drei großen Orgelwerke, "Wie schön leuchtet der Morgenstern", Improvisationen u.a.), für Rundfunkanstalten (Hessischer Rundfunk, Südwestdeutscher Rundfunk, Mitteldeutscher Rundfunk, Belgischer Rundfunk, Ungarischer Rundfunk, Radio France) und für das Fernsehen (hr, MDR, Arte, France TV 1, Rumänisches Fernsehen und Eurovision) eingespielt.
Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, Polen, Ungarn, Rumänien, USA, China, Japan, Korea, Australien, Neuseeland u.a.
Im In- und Ausland gibt er außerdem Orgelkurse für Improvisation und Interpretation und ist außerdem als Juror bei Wettbewerben für Orgel, Improvisation und Komposition gefragt.
Gemeinsam mit Intendant Herbert H. Ludwig und Andreas Petersen gründete Torsten Laux 2006 das jährlich im Herbst stattfindende Internationale Düsseldorfer Orgelfestival, das sich seitdem zu einem der größten und renommiertesten Musikfestivals entwickelt hat. 
Außerdem hat er den Krummhörner Orgelfrühling als Künstlerischer Leiter betreut.
Im 4. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestival wurden einige Stücke von Torsten Laux uraufgeführt („Magnificat" für Big Band und Orgel, "Fünf Psalmen" für Klavier und Orgel, „Schalom" für Trompete und Orgel, „Zwölf Psalmen" für Percussion und Orgel). 
In der "Langen Nacht der Neuen Musik" in der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf wurden 2010 seine "Meditation" für Querflöte und Klavier uraufgeführt, außerdem sein "Naomi, Ruth und Boas" für zwei Soprane, Bariton und Klavier (komponiert für "Jugend musiziert").
Seit 2011 folgten weitere Uraufführungen weiterer Werke: "Vater unser" für Sopran und Orchester, „Fünf Balladen über Joseph“ für Sopran, Querflöte und Orgel, Psalm 118 für Sopran, Chor und Orchester, Psalm 130 für Chor und Orchester u. v. a. m.
Seit 2020 wird sein Orgel-EG mit Kompositionen zu allen Liedern im Stammteil des Evangelischen Gesangbuches veröffentlicht (zunächst Audiodateien von Vorspielen und Strophen auf der neuen Website www.Orgel-EG.de). 

 

Als Walter Schönheit im Frühjahr 1950 die Wiedereinführung der wöchentlichen Abendmusiken in Saalfeld initiierte beschrieb er in seinem Geleitwort zur 1. Abendmotette, was auch heute noch Gültigkeit hat:

„Die heutige kirchenmusikalische Veranstaltung unserer St. Johanniskirche wächst in seiner Bedeutung über den Rahmen einer sonstigen Kirchenmusik hinaus. Sie bildet vielmehr den Auftakt zu unseren „Saalfelder Abendmotetten“ (…) Für uns Christen ist dies nicht ein Konzert im üblichen Sinne, sondern ein Gottesdienst, in dem wir Gott nicht mit Worten, sondern mit Tönen unseren Lobpreis darbringen und uns von den großen Meistern der Musica sacra vom Evangelium predigen lassen wollen. (…) Für die Menschen aber, die von uns durch andere Konfession oder Weltanschauung getrennt sind, seien unsere Abendmotetten Stunden innerer Erbauung und Sammlung. Mögen die Abendmotetten ihren Sinn erfüllen und ein Baustein zur Neuwerdung unserer Kirche und unseres Volkes sein …“




















Termine

Quelle:

Städtetourismus in Thüringen e.V.

destination.one

Organisation:

Städtetourismus in Thüringen" e.V.

Zuletzt geändert am 28.08.2021

ID: e_100297415



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