Wallfahrtskirche Stettkirchen

Kirchen

Im idyllischen Lauterachtal liegt grandios vor einer herrlichen Wacholderheide platziert die Wallfahrtskirche Stettkirchen.

Nach einer volkstümlichen Überlieferung ist die Entstehung der Kirche auf eine Schlacht im Jahre 976 zwischen Kaiser Otto II. und Heinrich dem Zänker zurückzuführen, die im sogenannten Bluttal südlich von Mendorferbuch geschlagen wurde. Damals soll der Kaiser seinen Feldherrnstab in das Erdreich gestoßen und im Falle seines Sieges den Bau einer Kirche an dieser Stelle gelobt haben. Kaiser Otto II. wurde Sieger und löste sein Versprechen ein.

Die erste urkundliche Erwähnung Stettkirchens und damit der Kirche ist auf das Jahr 1391 datiert. Die Kirche besitzt als ältestes Bauteil ein romanisches Rundbogenportal. Dieses wurde in einen gotischen „Neubau“ einbezogen, den man seinerseits im Barock umgestaltete. Der Turm wurde bereits zur Zeit der Renaissance vollendet, während die Stukkaturen im Inneren der Kirche dem Rokoko angehö ren.

Das Gnadenbild „Maria mit Kind und Zepter“ auf dem Hochaltar stammt aus dem 14. Jahrhundert und gehört zum Typus der Mondsichelmadonna.

Quelle:

Landratsamt Amberg-Sulzbach

destination.one

Organisation:

Landkreis Amberg-Sulzbach

Zuletzt geändert am 26.09.2017

ID: p_18450



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