Bergfried Ebermannsdorf

Burgen/Schlösser

1338 erscheint die Burg erstmals. Nach zahlreichen Besitzern geriet die „Ebernburg“ in die Hände des Johann Fuchssteiner, welcher das Kanzleramt des Pfalzgrafen Friedrich inne hatte.

Nach einem Treuebruch wurde dieser in den Fuchssteiner-Turm in Amberg (heute Teil des Landratsamts) gesperrt. So verfiel die Burg, um ein neues Schloss im Dorf errichten zu können. Der Bergfried war das dominante Wahrzeichen der Ebernburg. Er hat eine achteckige Form und weist eine Mauertechnik aus den Jahren um 1100 auf. Daher ist der Turm einer der ältesten erhaltenen Bergfriede in der Oberpfalz. Sein Vorbild ist wohl im (heute nicht mehr erhaltenen) achteckigen Turm des Sulzbacher Schlosses zu suchen. Ein rundbogiger Hocheingang gewährte den Besuchern Einlass. Zur Ausstattung des Turmes gehören ein Kamin und ein in der Mauer verlaufender Abortschacht. Reste der Ringmauer und des Rundgrabens sind ebenfalls erhalten.

Ausstattung und Merkmale
Schlechtwetterangebot
für jedes Wetter
Haustiere erlaubt
für Kinder (jedes Alter)
Deutsch
Anreise

Der Bergfried in Ebermannsdorf ist nur zu Fuß erreichbar. Parkplätze und Bushaltestelle befinden sich in der Nähe.

Quelle:

destination.one

Organisation:

Landkreis Amberg-Sulzbach

Zuletzt geändert am 14.10.2016

ID: p_100013007