Rundweg Ameise - Leichte Tour rund um Zwieslerwaldhaus

Wandern Barrierefrei
Tourendaten
sehr leicht
3,1 km
1:00 h
50 m
50 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Startpunkt

Parkplatz Zollhausstraße Zwieslerwaldhaus, Waldhausstraße 52, 94227 Lindberg

Barrierearmer Spaziergang rund um Zwieslerwaldhaus und durch das Urwaldgebiet Mittelsteighütte

Der Rundweg mit der Markierung ,Ameise´ führt mit nur geringen Steigungen stufenfrei rund um Zwieslerwaldhaus. Somit ist er auch für Rollstühle und Kinderwagen geeignet. Der Rundweg ist vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland in der Kategorie 'komfortwandern' zertifiziert. Das auf der Strecke liegende Urwaldgebiet Mittelsteighütte, das gleich hinter den Häusern von Zwieslerwaldhaus beginnt, beherbergt mächtige Tannen, Buchen und Fichten. Durch seine reichen Totholzvorkommen ist es Rückzugsgebiet für seltene Pilz- und Insektenarten.

Kinderwagentauglich
Familienfreundlich
Natur Highlight
Rundweg
Barrierefrei
Wegbeschreibung
Tourenverlauf:
Altes Zollhaus - Zwieslerwaldhaus - Urwaldgebiet Mittelsteighütte - Altes Zollhaus

Tourenbeschreibung:
Auf breiten und ebenen Wegen - teilweise mit Schotter befestigt und gesandet -  wird der Ort Zwieslerwaldhaus (700 m ü. NN) umrundet, der als Enklave mitten im Nationalpark Bayerischer Wald liegt. Wir starten vom Parkplatz aus und begeben uns zur Igelbus-Haltestelle Altes Zollhaus. Dort folgen wir der Markierung ,Ameise' nach Norden, Richtung Ferdinandsthal. Am nördlichen Ende von Zwieslerwaldhaus überqueren wir die Waldhausstraße und tauchen ein in das Urwaldgebiet Mittelsteighütte, ein Waldstück, das bereits seit über 100 Jahren unter Schutz steht und vom Menschen nicht mehr genutzt wird. An der nächsten Kreuzung steht eine Informationstafel über das Urwaldgebiet. Auf einem Abstecher nach rechts geht es in die Ortsmitte von Zwieslerwaldhaus - allerdings ist der Weg schmal und weist ein paar Stufen auf.

Wir gehen geradeaus, verlassen das Urwaldgebiet und folgen weiter der Markierung ,Ameise´. Der Weg führt direkt hinter den Häusern von Zwieslerwaldhaus entlang bis zum Parkplatz Schillerstraße. Wir überqueren den Parkplatz und machen einen kurzen Schlenker durch Bergmischwald, bevor wir die Waldhausstraße ein weiteres Mal kreuzen - diesmal am Südende von Zwieslerwaldhaus. Hinter dem großen Hauptparkplatz geht es nun westlich von Zwieslerwaldhaus zurück. Durch schönen Bergmischwald und auf teilweise naturbelassenen Wegen gelangen wir zurück zum Ausgangspunkt.
Sicherheitshinweise

Immer richtig unterwegs:

  • Umstürzende Bäume und herabfallendes Totholz beachten! Die Benutzung der Weg erfolgt auf eigene Gefahr, bei starkem Wind den Wald aus Sicherheitsgründen verlassen!
  • Wegegebot in bestimmten Bereichen des Nationalparks zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
  • Bitte lassen Sie keinen Müll im Gelände zurück! Auch Hundekotbeutel oder Taschentücher haben in der Natur nichts zu suchen. Helfen Sie mit, unseren wilden Wald sauber zu halten. Danke!
Ausrüstung

Immer für gute Ausrüstung sorgen: Karte, festes Schuhwerk, Trinken, Erste Hilfe-Set, Schlechtwetterkleidung

Tipp des Autors
Zertifikat Reisen für Alle: Rundwanderweg Ameise - alle Infos dazu hier unter https://www.bayern.by/urlaub-fuer-alle/urlaub-fuer-alle/a-rundwanderweg-ameise

Anfahrt
Parkplatz Zollhausstraße
Waldhausstraße 52
Zwieslerwaldhaus, 94227 Lindberg
Parken
Parkplatz Zollhausstraße
Öffentliche Verkehrsmittel
Igelbus-Haltestelle Zwieslerwaldhaus, Altes Zollhaus
Falkenstein-Bus, Linie 7150
Fahrpläne unter www.bayerwald-ticket.com
Wegekennzeichen
Ameise
Weitere Infos / Links
Informationen zur Barrierfreiheit: www.reisen-fuer-alle.de/rundwanderweg_ameise_249.html?action=detail&item_id=2784


Wissenswertes:

Urwaldgebiet Mittelsteighütte

Ganz besondere Einblicke in die Natur gewährt das Urwaldgebiet Mittelsteighütte. Das Gebiet, das schon seit über 100 Jahren unter Schutz steht, zeigt den Lebensraum des artenreichen Bergmischwaldes in all seiner Vielfalt. Dicke und alte Bäume, unterschiedlich starkes stehendes und liegendes Totholz bieten Lebensräume für viele Pilz- und Insektenarten, die in Wirtschaftswäldern ausgestorben sind.

Bergmischwald
An den Süd- und Südwesthängen zwischen 650 und 1200 m ist es deutlich wärmer als in den Hochlagen des Nationalparks. Im Bergmischwald gesellen sich zur Fichte die Tanne und die Buche, auf felsigen Böden wächst der Berg-Ahorn. An den wenigen Stellen, an denen das Ausgangsgestein mehr Nährstoffe zur Verfügung stellt, finden sich auch seltenere Baumarten wie Berg-Ulme und Eibe. Eine reiche Krautflora erweitert die Artenvielfalt und ist Teil eines für den Waldbesucher ästhetisch ansprechenden und reizvollen Waldes.

Quelle:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

destination.one

Organisation:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Zuletzt geändert am 27.11.2020

ID: t_100176954



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