Beste Jahreszeit
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Startpunkt
Igelbus-Haltestelle Schwellgraben
Zielpunkt
Igelbus-Haltestelle Schwellgraben
Karte
Auf den Siebensteinkopf und zur Moldauquelle
Buchwaldstraße, 94151 MauthAnsprechpartner:
Nationalparkzentrum LusenHans-Eisenmann-Haus, 94556 Neuschönau
Tourenverlauf:
Schwellgraben – Reschbachklause – Siebensteinkopf – Moldauquelle – Bučina – Teufelsbachklause – Schwellgraben
Tourenbeschreibung:
Am Ski- und Sportstadion Finsterau steigen wir in den Bus ein und lassen uns bis zur Haltestelle Schwellgraben (1.100 m ü. NN) bringen. Dort beginnen wir unsere Wanderung mit dem ‚Baummarder' nach links in Richtung Reschbachklause. Der flinke Baumbewohner wird uns fast die gesamte Wanderung als Markierung begleiten.
Der Waldpfad zieht sich an einem alten Wassergraben entlang, bis er nach einiger Zeit auf einer Steinbrücke den Reschbach kreuzt. Wir halten uns rechts und wandern sanft bergan zur Reschbachklause. Zu unserer Rechten können wir frische Biberspuren erkennen.
An der Reschbachklause angekommen (1.130 m ü. NN) überqueren wir zunächst die Dammkrone und wandern dann links auf einem Pfad stetig bergan in Richtung
Moldauquelle. Nach einem knappen Kilometer erreichen wir eine Kreuzung. Hier bietet sich die Möglichkeit eines lohnenswerten Abstechers zum Gipfel des Siebensteinkopfs.
Abstecher: Der ‚Sperlingskauz' führt nach rechts stetig bergauf. Nach einigen hundert Metern stehen wir bereits am Gipfel des aussichtsreichen Siebensteinkopfs (1.263 m ü. NN.). Nach einer Gipfelrast nehmen wir denselben Weg zurück zur Kreuzung.
Zurück an der Kreuzung biegen wir mit dem ‚Baummarder' rechts ab und folgen ihm weiter in Richtung Moldauquelle. Nach kurzer Zeit überschreiten wir die Landesgrenze und befinden uns nun in der Tschechischen Republik. Bei einem Wegweiser etwas später knickt der Pfad nach links ab und mündet nach einiger Zeit in eine große Forstwegekreuzung. Eine Informationstafel erläutert hier die Rolle des Borkenkäfers im Waldökosystem. Wir halten uns links und wandern leicht bergab bis zu einer T-Kreuzung.
Hier zweigen wir nach rechts ab und erreichen nach wenigen hundert Metern die gefasste Moldauquelle (1190 m ü. NN). Ein überdachter Brotzeitplatz mit Informationstafeln lädt zu einer Pause ein.
Nach der Rast gehen wir auf demselben Weg zurück, zunächst zur T-Kreuzung, dort links bergauf bis zur großen Kreuzung. Nun wandern wir geradeaus weiter und folgen längere Zeit dem Forstweg durch den Wald.
Nach einiger Zeit zweigt ein Forstweg nach rechts ab. Diesem folgen wir und erreichen nach ca. einem Kilometer den ehemaligen Grenzort Bučina (1150 m ü. NN). An der Kreuzung halten wir uns rechts und folgen der Teerstraße. Kurz nach dem großen Hotel (Einkehrmöglichkeit) zu unserer Rechten zweigt der ‚Baummarder' nach links ab. Wir folgen ihm über Wiesen und durch Wälder bis wir an einer Kreuzung rechts abbiegen. Nach einiger Zeit überqueren wir den Teufelsbach und befinden uns nun wieder in Deutschland.
Über die Teufelsbachklause wandern wir, meist entlang eines alten Kanals, zurück zum Ausgangspunkt unserer heutigen Tour. Dort steigen wir wieder in den Bus ein, der uns zurück zur Igelbus-Haltestelle bringt.
Besonderheiten:
Reschbachklause, Siebensteinkopf, Moldauquelle, ehemaliger Eiserner Vorhang in Bučina
Schwellgraben – Reschbachklause – Siebensteinkopf – Moldauquelle – Bučina – Teufelsbachklause – Schwellgraben
Tourenbeschreibung:
Am Ski- und Sportstadion Finsterau steigen wir in den Bus ein und lassen uns bis zur Haltestelle Schwellgraben (1.100 m ü. NN) bringen. Dort beginnen wir unsere Wanderung mit dem ‚Baummarder' nach links in Richtung Reschbachklause. Der flinke Baumbewohner wird uns fast die gesamte Wanderung als Markierung begleiten.
Der Waldpfad zieht sich an einem alten Wassergraben entlang, bis er nach einiger Zeit auf einer Steinbrücke den Reschbach kreuzt. Wir halten uns rechts und wandern sanft bergan zur Reschbachklause. Zu unserer Rechten können wir frische Biberspuren erkennen.
An der Reschbachklause angekommen (1.130 m ü. NN) überqueren wir zunächst die Dammkrone und wandern dann links auf einem Pfad stetig bergan in Richtung
Moldauquelle. Nach einem knappen Kilometer erreichen wir eine Kreuzung. Hier bietet sich die Möglichkeit eines lohnenswerten Abstechers zum Gipfel des Siebensteinkopfs.
Abstecher: Der ‚Sperlingskauz' führt nach rechts stetig bergauf. Nach einigen hundert Metern stehen wir bereits am Gipfel des aussichtsreichen Siebensteinkopfs (1.263 m ü. NN.). Nach einer Gipfelrast nehmen wir denselben Weg zurück zur Kreuzung.
Zurück an der Kreuzung biegen wir mit dem ‚Baummarder' rechts ab und folgen ihm weiter in Richtung Moldauquelle. Nach kurzer Zeit überschreiten wir die Landesgrenze und befinden uns nun in der Tschechischen Republik. Bei einem Wegweiser etwas später knickt der Pfad nach links ab und mündet nach einiger Zeit in eine große Forstwegekreuzung. Eine Informationstafel erläutert hier die Rolle des Borkenkäfers im Waldökosystem. Wir halten uns links und wandern leicht bergab bis zu einer T-Kreuzung.
Hier zweigen wir nach rechts ab und erreichen nach wenigen hundert Metern die gefasste Moldauquelle (1190 m ü. NN). Ein überdachter Brotzeitplatz mit Informationstafeln lädt zu einer Pause ein.
Nach der Rast gehen wir auf demselben Weg zurück, zunächst zur T-Kreuzung, dort links bergauf bis zur großen Kreuzung. Nun wandern wir geradeaus weiter und folgen längere Zeit dem Forstweg durch den Wald.
Nach einiger Zeit zweigt ein Forstweg nach rechts ab. Diesem folgen wir und erreichen nach ca. einem Kilometer den ehemaligen Grenzort Bučina (1150 m ü. NN). An der Kreuzung halten wir uns rechts und folgen der Teerstraße. Kurz nach dem großen Hotel (Einkehrmöglichkeit) zu unserer Rechten zweigt der ‚Baummarder' nach links ab. Wir folgen ihm über Wiesen und durch Wälder bis wir an einer Kreuzung rechts abbiegen. Nach einiger Zeit überqueren wir den Teufelsbach und befinden uns nun wieder in Deutschland.
Über die Teufelsbachklause wandern wir, meist entlang eines alten Kanals, zurück zum Ausgangspunkt unserer heutigen Tour. Dort steigen wir wieder in den Bus ein, der uns zurück zur Igelbus-Haltestelle bringt.
Besonderheiten:
Reschbachklause, Siebensteinkopf, Moldauquelle, ehemaliger Eiserner Vorhang in Bučina
Immer richtig unterwegs:
- Umstürzende Bäume und herabfallendes Totholz beachten! Die Benutzung der Wege erfolgt auf eigene Gefahr, bei starkem Wind den Wald aus Sicherheitsgründen verlassen!
- Wegegebot in bestimmten Bereichen des Nationalparks zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
- Bitte lassen Sie keinen Müll im Gelände zurück! Auch Hundekotbeutel oder Taschentücher haben in der Natur nichts zu suchen. Helfen Sie mit, unseren wilden Wald sauber zu halten. Danke!
Immer für gute Ausrüstung sorgen: Karte, festes Schuhwerk, Trinken, Erste Hilfe-Set, Schlechtwetterkleidung
Mittelschwere grenzüberschreitende Tour mit mäßigen Höhenunterschieden und 2 längeren, aber nicht steilen Anstiegen.
Geeignetes Ausweisdokument mitführen - Grenzübertritt nach Tschechien.
Einkehrmöglichkeit in Bučina (Bitte informieren Sie sich vorab über die Öffnungszeiten)
Geeignetes Ausweisdokument mitführen - Grenzübertritt nach Tschechien.
Einkehrmöglichkeit in Bučina (Bitte informieren Sie sich vorab über die Öffnungszeiten)
Igelbus-Haltestelle Schwellgraben
Finsterau-Bus, Linie 603
(Igelbus-Verkehr von Mitte Mai bis Ende der bayerischen Herbstferien)
Finsterau-Bus, Linie 603
(Igelbus-Verkehr von Mitte Mai bis Ende der bayerischen Herbstferien)
Fahrpläne unter www.bayerwald-ticket.com
Fahrplanauskunft unter www.bayern-fahrplan.de
Parkplatz Ski- und Sportstadion
Filzweg 13
94151 Mauth
Filzweg 13
94151 Mauth
Igelbus-Haltestelle Schwellgraben (Finsterau-Bus, Linie 603)
Igelbus-Verkehr von Mitte Mai bis Ende der bayerischen Herbstferien
Fahrpläne unter www.bayerwald-ticket.com
Fahrplanauskunft unter www.bayern-fahrplan.de
Igelbus-Verkehr von Mitte Mai bis Ende der bayerischen Herbstferien
Fahrpläne unter www.bayerwald-ticket.com
Fahrplanauskunft unter www.bayern-fahrplan.de
- Baummarder
- Sperlingskauz
Wissenswertes:
Baummarder
Der Baummarder (Martes martes) ist ein scheuer und meist nachtaktiver Waldbewohner, der menschliche Siedlungen meidet. Von seinem deutlich häufigeren Verwandten, dem Steinmarder (Martes foina) unterscheidet er sich nicht nur durch seinen Lebensraum, sondern auch durch sein gelb gefärbtes Brustfell. Der Einzelgänger ist ein geschickter Kletterer der eng an geschlossene Waldbestände gebunden ist und häufig Baumhöhlen (bspw. von Spechten) als Unterschlupf nutzt. Er zählt zu den Allesfressern und ernährt sich von Pflanzen (hauptsächlich Beeren) ebenso wie von Insekten, kleineren Säugetieren (Mäuse etc.), Vogeleiern oder Aas.
Moldauquelle
Die Moldau (tschechisch „Vltava“) ist mit 430 km der längste Fluss Tschechiens und ein wichtiges Nationalsymbol. Sie wird von zwei größeren Quellflüssen gespeist, der Warmen und der Kalten Moldau, die in der Nähe des Moors Mrtvý luh südlich von Chlum zusammenfließen. Die hier am Südosthang des Černá hora (Schwarzberg, 1316 m ü. NN) zu sehende, gefasste Quelle ist der Ursprung der Warmen Moldau. Nur wenig oberhalb der Quelle verläuft die europäische Hauptwasserscheide. Sie trennt das Entwässerungssystem zur Nordsee (über die Flüsse Moldau und Elbe) von dem zum Schwarzen Meer (über die Donau).
Baummarder
Der Baummarder (Martes martes) ist ein scheuer und meist nachtaktiver Waldbewohner, der menschliche Siedlungen meidet. Von seinem deutlich häufigeren Verwandten, dem Steinmarder (Martes foina) unterscheidet er sich nicht nur durch seinen Lebensraum, sondern auch durch sein gelb gefärbtes Brustfell. Der Einzelgänger ist ein geschickter Kletterer der eng an geschlossene Waldbestände gebunden ist und häufig Baumhöhlen (bspw. von Spechten) als Unterschlupf nutzt. Er zählt zu den Allesfressern und ernährt sich von Pflanzen (hauptsächlich Beeren) ebenso wie von Insekten, kleineren Säugetieren (Mäuse etc.), Vogeleiern oder Aas.
Moldauquelle
Die Moldau (tschechisch „Vltava“) ist mit 430 km der längste Fluss Tschechiens und ein wichtiges Nationalsymbol. Sie wird von zwei größeren Quellflüssen gespeist, der Warmen und der Kalten Moldau, die in der Nähe des Moors Mrtvý luh südlich von Chlum zusammenfließen. Die hier am Südosthang des Černá hora (Schwarzberg, 1316 m ü. NN) zu sehende, gefasste Quelle ist der Ursprung der Warmen Moldau. Nur wenig oberhalb der Quelle verläuft die europäische Hauptwasserscheide. Sie trennt das Entwässerungssystem zur Nordsee (über die Flüsse Moldau und Elbe) von dem zum Schwarzen Meer (über die Donau).
Igelbus-Haltestelle Schwellgraben
Igelbus-Haltestelle Schwellgraben
Gipfel
Natur Highlight
Einkehrmöglichkeit
Rundweg
immer geöffnet
Infos einfach aufs Smartphone

Organisation
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Quelle: Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald destination.one
Organisation: Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Zuletzt geändert am 01.08.2024
ID: t_100171049