Radio- und Telefonmuseum Wertingen

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Radio- und Telefonmuseum Wertingen, Fére-Straße 1, 86637 Wertingen

Ausstellung Vortrag/Lesung/Vorführung

Sammlungen und Vorträge rund um das Thema

Das Radio- und Telefonmuseum Wertingen in der Feré-Straße 1 ist jeden 3. Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr geöffnet. In 7 Räumen ca. 600 Grammolas, Grammophone, Radiodetektoren, Röhrenradios, Musik–Fernsehtruhen, Tonbänder, 3 Musikboxen, uvm. präsentiert und vorgeführt. Im Telefonmuseum sind Telefone von 1898 bis 1980, Drehwähler, Fernschreiber, Morseapparate die funktionieren uvm. zu sehen. 

Führungen jederzeit nach Voranmeldung möglich Telefon: 08272-84196. 


RADIOMUSEUM WERTINGEN - SAMMLUNG: HEINZ HIPPELE - HANS WALD - HEINZ MAXZIN 
Den Grundstein zum Radiomuseum Wertingen legte Heinz Hippele aus Geratshofen. Er schenkte der Stadt Wertingen 2010 cirka 70 Radios aus den 50er und 60er Jahren. 2012 überließ die Familie Hans Wald aus Meitingen dem Radiomuseum 170 Radiogeräte von 1929 
bis in die 60er Jahre. Von da ab erweiterte sich die Sammlung ständig; zur Zeit sind in 8 Räumen etwa 600 Röhrenradios ausgestellt. 
Immer wieder erhält das Museum Zuwachs an Exponaten. Grammophone, Grammolas, Musiktruhen, Schallplatten, Plattenspieler, Radiodetektoren, Kofferradios, Tonbänder, Schallplatten von Schellack bis Vinyl werden gespendet. Das älteste Radiogerät ist aus dem Jahr 1927. Die Geräte sind größtenteils funktionstüchtig. Erwin Fischer (†) aus Langenreichen steuerte zwei spielbereite Musikboxen (Marke Seeburg und Ariola) bei. 
Untergebracht ist die Sammlung in 8 Räumen der ehemaligen Berufsschule in der Fère-Straße 1. In den Kellerräumen befindet sich das Depot und die Elektro-Werkstatt. 

TELEFONMUSEUM WERTINGEN - SAMMLUNG POSTLERHÜTTE AUGSBURG 
2014 fragten die Verantwortlichen der Postlerhütte Augsburg (ehemalige Mitarbeiter der Telekom) die Stadt Wertingen, ob sie Interesse an deren 64 Exponaten der Telekommunikationsgeschichte habe. Gerne wurde diese Sammlung im gleichen Gebäude wie das Radiomuseum untergebracht. Nach anfänglichen Raumproblemen ist nun auf 64 m2 eine Ausstellung über das Telefon und dessen Entwicklung entstanden. Hier ist das älteste Ausstellungsstück ein Telefonapparat aus dem Jahr 1898. Eine weitere Rarität ist ein Walzentelefon von Siemens und Halske. Dem Besucher wird hier klar, wie schnell die technische Entwicklung die Kommunikation revolutionierte. Funktionierende Morseapparate, Münzfernsprecher, Vermittlungsstellen, Telefone, Fernschreiber, Bildtelefon, Hebdrehwähler, auch Handys und vieles mehr werden hier gezeigt. Dokumentationen dazu sind genauso vorhanden wie Emailleschilder - Masten-Modelle, eine gelbe Telefonzelle und Designertelefone dürfen natürlich nicht fehlen. Präsentiert werden die über 200 Ausstellungstücke zusammen mit der Radiosammlung. 

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Eintritt frei
Organisation
Lizenz (Stammdaten)