Ausstellung: Bettina von Arnim - Die Cyborgs und ihre Spuren 1960 bis 2020

Kultur
Kunsthalle Lingen wieder geöffnet!

In der Zeit vom 12. Mai bis 16. August 2020 präsentiert die Kunsthalle Lingen unter dem Titel „Die Cyborgs und ihre Spuren“ eine retrospektiv angelegten Einzelausstellung der in Deutschland geborenen Künstlerin Bettina von Arnim, die heute in Südwestfrankreich lebt. In den 1960er Jahren studierte sie in West-Berlin an der der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste und in Paris an der École des Beaux-Arts sowie bei dem Grafiker Johnny Friedländer. Bis heute arbeitet Bettina von Arnim vor allem in den Medien Malerei und Grafik. Sie präsentierte ihre künstlerische Arbeit in Einzelausstellungen u.a. im Kunstverein Augsburg, im Neuen Berliner Kunstverein sowie im Musée de Cahors und nahm an Gruppenausstellungen u.a. im Frankfurter Kunstverein und in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main teil. Heute sind ihre Werke in vielen renommierten Sammlungen und Museen wie der Neuen Nationalgalerie in Berlin, dem Museum Städel in Frankfurt am Main, dem Kunstmuseum Bonn und dem Museum der Stadt Göteborg vertreten.
Die Ausstellung „Die Cyborgs und ihre Spuren“ umfasst Bilder in Öl auf Leinwand und Radierungen  aus den Jahren von 1960 bis 2020. In vielen ihrer Arbeiten reflektiert Bettina von Arnim das Thema „Mensch / Maschine“ auf phantasievolle Weise. Vor dem Hintergrund des Baus der Berliner Mauer 1961, der Mondlandung und des Wettrüstens im Kalten Krieg spiegeln die Bilder das Thema des Eingeschlossen-Seins in Metall und deuten darauf, dass die technische Hülle den Menschen ersetzt hat. Sie erzählen von der Zerstörung der Natur, der Tiere und Pflanzen durch die Technokraten.
Vor allem seit den 1990er Jahren mit der Erfindung des Internet leben wir in einer zunehmend digital strukturierten Welt. Cyborgs sind Mischungen aus Technik und Menschen, die nicht mehr nur in Vorstellungen oder in Zukunftsvisionen existieren. Wir sehen denaturierte Wesen in phantastischen Monturen, in Kostümen, die Einblicke in ihr Inneres geben: in labyrinthische Computerchips. Nach der Welt der Apparate und mechanisierten „Lebewesen“ entwirft die Künstlerin „Kulturlandschaften“, die unglaubliche Tiefe suggerieren. Wir sehen stereometrisch ausgeschachtelte Ordnungen, in denen hilflose Hünen liegen. Schliesslich bleiben nur noch die Spuren, die von den „Maschinenkerlen“ zerstückelten Landschaften, oder ein Relief aus Buchstaben bis zum Horizont.  Zwar wirken die Bilder auf den ersten Blick amüsant, sie sind in ihrem analytisch-scharfsinnigen Gehalt hingegen erschreckend.
Um die Verbreitung des Corona-Virus‘ zu verhindern, bittet die Kunsthalle Lingen ihre Besucherinnen und Besucher darum, die dafür notwendigen geltenden Regeln vor Ort zu beachten.
Die Kunsthalle Lingen dankt der Stiftung Niedersachsen für die großzügige Unterstützung der Ausstellung.
Weiterer Dank geht an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Landkreis Emsland, die Stadt Lingen (Ems) und die Kulturstiftung Heinrich Kampmann.

Termine
Ausstattung und Merkmale
Schlechtwetterangebot
für jedes Wetter
Zielgruppe Jugendliche
Zielgruppe Erwachsene
Zielgruppe Familien
für Kinder (jedes Alter)
Kinderwagentauglich
für Familien
für Individualgäste
Deutsch
Englisch
Preisinformationen

3 Euro
1,50 Euro ermäßigt

Anreise

Kunsthalle Lingen
Folgen Sie der Beschilderung: Kunsthalle / Halle IV

Vom Bahnhof durch den Fußgängertunnel in 2 Minuten zu erreichen

Parkmöglichkeiten

Parkplätze: 100

Behinderten-Parkplätze: 2

Social-Media

Quelle:

Emsland Tourismus GmbH

destination.one

Zuletzt geändert am 25.06.2020

ID: e_100265704