Storchenroute Petershagen
Ausgangspunkt ist das Alte Amtsgericht Petershagen. Die Rundtour kann aber auch an jedem anderen Punkt begonnen werden, da sie in beide Richtungen beschildert ist.
Altes Amtsgericht Petershagen
Im nördlichen Ostwestfalen-Lippe verläuft die Storchenroute Petershagen. Dieser Rundweg offenbart eine von der Weser geprägte Kulturlandschaft mit Wiesen, Feldern und Auen, gesäumt von historischen Herrenhäusern, Kirchen, Mühlen, Fachwerkhäusern und Museen. Er ermöglicht vielseitige Einblicke in regionale Kultur und Natur. Die Route führt durch eine einzigartige Naturlandschaft an der Mittelweser, zwischen Petershagen und Schlüsselburg als Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Extensive Acker- und Wiesenflächen, naturnahe Abgrabungsgewässer und die Weser mit ihren Staustufen bilden ganzjährig einen biodiversen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Besondere Attraktivität entfaltet sich in den Sommermonaten durch die wieder besetzten Storchenhorste der Weserdörfer. Nach einem dramatischen Rückgang der Weißstorchpopulation in den 1980er-Jahren (damals zählte die Petershäger Weseraue lediglich drei Brutpaare), beherbergen heute über 100 Horste im Kreis Minden-Lübbecke Jungstörche. Rund ein Drittel dieser Paare ist in Petershagen angesiedelt. Die familienfreundliche Rundtour, ergänzt durch Einkehrmöglichkeiten, bietet ein prägnantes Naturerlebnis.
Informationen
Mit Blick auf das Fernstraßennetz sind der südlich gelegene Bundesautobahnanschluss Porta Westfalica (A2 Ruhrgebiet - Hannover) und die Anschlussmöglichkeit an die A30 (Bad Oeynhausen - Osnabrück) zu nennen. Weiter gelangt man über die B61 (Minden - Sulingen), B482 (Minden - Nienburg) sowie die L770 (Stadthagen - Osnabrück) ins Stadtgebiet Petershagen
Quelle:
Evelyn Hotze
Organisation:
Stadt Petershagen
Zuletzt geändert am 13.05.2026
ID: t_100271526