Kurfürstenbrücke

Naturdenkmal

Die Kurfürstenbrücke ist eine alte Bogenbrücke, die der Überlieferung nach von Kurfürst Wilhelm II. (1743-1821) auf dem Verbindungsweg zwischen Schloss Riede und dem Kloster Merxhausen genutzt wurde.

Diese Steinbrücke über die Ems wird im Volksmund „Kurfürstenbrücke“ genannt. Es handelt sich um eine alte Bogenbrücke, bei der die Drucklast beidseitig in den Baugrund geleitet wird.

Vermutlich war die Brücke Teil eines Verbindungsweges des Kurfürsten Wilhelm (1743-1821) zwischen Schloss Riede und Merxhausen.

Auf einem Stein ist die Jahreszahl 1756 zu lesen, auf einem weiteren die Zahl 1620. Die Buchstaben auf den Steinen sind bis heute nicht gedeutet.

Es dürfte sich wohl bei beiden Steinen um sog. „Spolien“ handeln, um Steine also, die vorher an anderer Stelle (z.B. an einem Haus) verbaut waren.

Lange war die Brücke dem Verfall preisgegeben, bis sie im Sommer 2002 saniert wurde. Die Brücke wurde dabei vermessen und gezeichnet. Außerdem wurde eine Vielzahl abgängiger Steine aus der Ems geborgen. Die großformatigen Werksteine waren im Laufe der Zeit teilweise tief ins Bachbett eingegraben worden. Auf der Basis der Pläne wurde ein Rekonstruktionsvorschlag erarbeitet, der einzelnen Steinen ihre ursprüngliche Position zuordnet.

Anreise

Erreichbar über den Rundweg "Kurfürstenrunde" ab Wanderparkplatz Weißenthalsmühle.

Quelle:

Naturpark Habichtswald

destination.one

Organisation:

Regionalmanagement Nordhessen GmbH

Zuletzt geändert am 14.12.2025

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