Gurnwandkopf 1.691m
Urschlau – Öfen – Hörndlalm – Jägersteig – Gurnwandkopf – ehem. Hochkienbergalm – Wappbachtal – Röthelmoos – Urschlau Der Gurnwandkopf steht meist, völlig zu Unrecht, im Schatten der Hörndlwand. Denn eigentlich ist er viel schöner, weil weit weniger begangen. Und ein paar Meter höher ist er auch noch! Sein Gipfelkreuz mag zwar nicht ganz so imposant sein, wie von der benachbarten Hörndlwand, aber dafür hat man hier die Chance den Gipfel nicht mit allzu vielen Mitstreitern teilen zu müssen. Während der Aufstieg über den Jägersteig durchaus anspruchsvoll ist und absolute Trittsicherheit voraussetzt, ist der Weg über das Hochplateau der aufgelassenen Hochkienbergalm feinster Wandergenuss auf schmalen Pfaden. Im 18. Jahrhundert wurde hier aus dem benachbarten Achental nach Gold geschürft. Stollen wurden gegraben, Erdgeister beschwichtigt und Goldexperten zur Hilfe geholt. Dabei wurden jedoch die eigenen Höfe vernachlässigt wurden und der Traum vom großen Goldrausch am Hochkienberg zerplatze wie eine Seifenblase. Es wurde lediglich Katzengold gefunden. Der Abstieg ins Wappbachtal erfordert nochmal Konzentration und Trittsicherheit, ist jedoch nicht ausgesetzt. Im Hochmoor der Röthelmoos Almen angekommen hat man sich die Brotzeit in der Langerbauernalm oder der Dandl Alm mehr als verdient.
Gleich am Ausgangspunkt Urschlau steht das kleine Wallfahrtskirchlein Maria Schnee, erbaut während des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1631, um die Gottesmutter gnädig zu stimmen. Es ist nicht nur ein besonderes Platzerl – hier werden, wenn ein Gewitter aufzieht, noch ganz traditionell die Glocken geläutet um die Unwetter zu vertreiben. Ein alter Brauch, der sich bis in die heutige Zeit gehalten hat.
Zwischen ca. Mai – Oktober muss unbedingt an der Dandlalm oder Langerbauern Alm eingekehrt werden. Auf der Langerbauern Alm wird der Frischkäse für die Brotzeiten noch täglich liebevoll selbst hergestellt. Es gibt zwar keine eigenen Milchkühe mehr (die Milch kommt vom Almnachbarn), aber dafür jede Menge kleine und große Streicheltiere vom Pony bis zur Katze. Für den unglaublich leckeren Kaiserschmarrn auf der Dandlalm nicht zu spät dran sein - den gibt´s meist nur bis zum späten Nachmittag!
Festes Schuhwerk, Sonnen- und Regenschutz, sowie etwas zum Trinken sollte immer dabei sein.
Quelle:
Chiemgau GmbH Tourismus
Organisation:
Chiemgau GmbH Tourismus
Zuletzt geändert am 23.09.2025
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