Stadtpfarrkirche St. Jakob

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Die Geschichte der Stadtpfarrkirche St. Jakob lässt sich bis 1210 zurückverfolgen. Auf die Entstehungszeit verweisen noch einige Mauerreste im Turmbereich aus dem 13.Jahrhundert und der gotische Chor aus dem 14.Jahrhundert. 1558 und 1657 beschädigten Brände die Kirche. 1701 stürzte der Turm ein. Dieses Unglück führte in den Jahren danach zu einer kompletten Neugestaltung. 1749 begann man mit einer Umarbeitung des Kircheninneren, wodurch auch Schäden der Brandschatzung Chams durch die Panduren 1742 beseitigt wurden. 1847 ließ man nahezu die gesamte barocke Innenausstattung entfernen und durch neuromanische Elemente ersetzen. Seit 1894 wurde der Kirche schrittweise das alte barocke Erscheinungsbild wieder zurückgegeben. Sie wurde in diesen Jahren auch um zwei Joche nach Westen erweitert. Sehenswert sind u.a. die reich verzierte Kanzel, der Aloisiusaltar an der Nordwand und das „Prager Jesuskind“ am linken Seitenaltar.  

Quelle:

destination.one

Organisation:

Landratsamt Cham

Zuletzt geändert am 19.09.2023

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