Rathaus
Der östliche und zugleich älteste Gebäudeteil des Rathauses wurde bereits im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt und ist mit dem gotischen Chor der Stadtpfarrkirche St. Jakob baulich verbunden.
Der westliche Anbau aus dem 15. Jahrhundert fällt durch seinen Stufengiebel mit Eckerker auf. Über dem Eingang befindet sich ein Gedenkstein. Er erinnert an das Jahr 1430, in dem die äußere Stadtmauer zum Schutz vor den Hussiten errichtet wurde. Über dem Erkerfenster mauerte man einen jüdischen Grabstein aus dem Jahre 1230 ein. Als 1519 die jüdischen Einwohner Regensburgs vertrieben und ihre Einrichtungen zerstört wurden, kam der Stein vom dortigen Friedhof hierher.
Quelle:
Organisation:
Landratsamt Cham
Zuletzt geändert am 27.08.2020
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