Radtour: Alte trifft neue Energie
Fahrrad
Tourendaten
35,3 km
2:13 h
49 m
37 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Startpunkt
4-G Park, Wathlingen
Zielpunkt
4-G Park, Wathlingen
Ländliche Idylle im Land der nickenden Pferde
In einem beschaulichen Mosaik aus Wäldern, Hecken, Feldern und Wiesen begegnen Ihnen viele Spuren der Energiegewinnung: Von Erdöl-Förderpumpen, die an nickende Pferde erinnern, über den Brennstoff Torf bis zu Windrädern und Solaranlagen. Ein Blickfang auf dieser 35 km langen Tour ist der Kalimandscharo, wie die alte Kalihalde auch genannt wird.
Dokumente
Ausstattung und Merkmale
Toureigenschaften
Beschilderung
Tourart
Rundtour
Wegbeschreibung
Startpunkt der Tour ist der „4 Generationen Park“ in Wathlingen. Dieses moderne Bauwerk mit Restaurant, Kino und Bibliothek dient als Treffpunkt der Generationen. Auf dem Weg nach Papenhorst fällt der Blick links auf den Salzberg, die einstige Abraumhalde des Kaliabbaus. Nun radeln Sie durch das Naturschutzgebiet „Brand“, in dem Auwaldreste bewahrt werden. Alte Schienen erinnern an die ehemalige Kalibahn.
Im Anschluss an den Wald sehen Sie in der nahen Feldflur die ersten Windräder. Der Aussichtsturm der Renaturierungsfläche lädt zum Weitblick ein. Vor dem Ortseingang von Nienhorst sehen Sie linkerhand ein Storchennest und rechts noch vereinzelt alte Erdöl-Förderpumpen, die an nickende Pferde erinnern. Auf dem Erdölfeld Nienhagen wird bis heute Erdöl gefördert.
Artenreiche Baumreihen und eine Birkenallee begleitet Sie nach Großmoor, wo ein Storchenpaar sein Nest auf der Martinskirche gebaut hat, die Anfang der 1950er Jahre errichtet wurde. Der Kurfürstendamm führt Sie zum rekonstruierten Hand-Torfstich. Bis etwa 1964 wurde hier noch Torf gestochen. Bei Dasselsbruch fahren Sie durch eine malerische Lindenallee und dann weiter über den Fuhsekanal, der seit 1769 das Hochwasser der Fuhse um Celle herumleitet.
Nach einem kurzem Stück durch das Gewerbegebiet Wittekop gelangen Sie auf die ehemalige Bahntrasse. Am Weg erinnern Tafeln an einen Torfschiffgraben, auf dem früher der Brenn-Torf von Großmoor nach Celle transportiert wurde. In der Nähe befindet sich auch die Fundstelle eines Grabhügelfeldes. Bald darauf lohnt ein Abstecher zum historischen Hof Wietfeldt, der zu ländlichem Gaumenschmaus und Kulturgenuss einlädt. Nienhagen empfängt Sie mit einem Disc-Golf-Park. Diese Sportart funktioniert wie Minigolf – nur mit Frisbee-Scheiben. In Nienhagen erwartet Sie neben dem Heimatmuseum der frei zugängliche Sinnesgarten mit Blumenbeeten, Sitzecken und Fitnessgeräten. Rechts an der Straße hinter Nienhagen sehen Sie noch einmal eine Erdöl-Pumpe in Form eines nickenden Pferdes.
Bald begrüßt Sie die liebevoll gestaltete Naturkontaktstation mit Insektengarten, Teichlandschaft und Weidenhüttendorf (Öffnungszeiten unter Tel: 05144 49141). Zurück in Wathlingen fahren Sie an historischen Fachwerkhöfen mit stattlichen Alteichen vorüber. Sehenswert ist auch die evangelische St.-Marien-Kirche mit ihrem Fachwerkturm.
Im Anschluss an den Wald sehen Sie in der nahen Feldflur die ersten Windräder. Der Aussichtsturm der Renaturierungsfläche lädt zum Weitblick ein. Vor dem Ortseingang von Nienhorst sehen Sie linkerhand ein Storchennest und rechts noch vereinzelt alte Erdöl-Förderpumpen, die an nickende Pferde erinnern. Auf dem Erdölfeld Nienhagen wird bis heute Erdöl gefördert.
Artenreiche Baumreihen und eine Birkenallee begleitet Sie nach Großmoor, wo ein Storchenpaar sein Nest auf der Martinskirche gebaut hat, die Anfang der 1950er Jahre errichtet wurde. Der Kurfürstendamm führt Sie zum rekonstruierten Hand-Torfstich. Bis etwa 1964 wurde hier noch Torf gestochen. Bei Dasselsbruch fahren Sie durch eine malerische Lindenallee und dann weiter über den Fuhsekanal, der seit 1769 das Hochwasser der Fuhse um Celle herumleitet.
Nach einem kurzem Stück durch das Gewerbegebiet Wittekop gelangen Sie auf die ehemalige Bahntrasse. Am Weg erinnern Tafeln an einen Torfschiffgraben, auf dem früher der Brenn-Torf von Großmoor nach Celle transportiert wurde. In der Nähe befindet sich auch die Fundstelle eines Grabhügelfeldes. Bald darauf lohnt ein Abstecher zum historischen Hof Wietfeldt, der zu ländlichem Gaumenschmaus und Kulturgenuss einlädt. Nienhagen empfängt Sie mit einem Disc-Golf-Park. Diese Sportart funktioniert wie Minigolf – nur mit Frisbee-Scheiben. In Nienhagen erwartet Sie neben dem Heimatmuseum der frei zugängliche Sinnesgarten mit Blumenbeeten, Sitzecken und Fitnessgeräten. Rechts an der Straße hinter Nienhagen sehen Sie noch einmal eine Erdöl-Pumpe in Form eines nickenden Pferdes.
Bald begrüßt Sie die liebevoll gestaltete Naturkontaktstation mit Insektengarten, Teichlandschaft und Weidenhüttendorf (Öffnungszeiten unter Tel: 05144 49141). Zurück in Wathlingen fahren Sie an historischen Fachwerkhöfen mit stattlichen Alteichen vorüber. Sehenswert ist auch die evangelische St.-Marien-Kirche mit ihrem Fachwerkturm.
Sicherheitshinweise
- Die Tour ist nicht barrierefrei.
- Wegbeschaffenheit: Überwiegend asphaltierte Wirtschaftswege und Radwege, befestigte Wege
Anfahrt
Adresse für Ihr Navigationsgerät:
Parkplatz am 4 Generationen Park
Kantallee 8, 29339 Wathlingen
Position: N: 52.537511312, E: 10.142720413
Parkplatz am 4 Generationen Park
Kantallee 8, 29339 Wathlingen
Position: N: 52.537511312, E: 10.142720413
Karte/Karten
Laden Sie sich den Flyer zur Tour herunter: Er beinhaltet einen Routenverlauf und weitere Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.
Wegekennzeichen
Die Tour ist ausgeschildert. Das Piktogramm der Radthementour ist eine stilisierte Ölförderpumpe.
Quelle:
Organisation:
Stadt Celle - FD Tourismus
Zuletzt geändert am 06.12.2022
ID: t_100269047